Kurzrezi: Piranha 3DD (USA, 2012)

Man weiß, dass einen großes Kino erwartet, wenn in den ersten fünft Minuten eines Filmes Gary Busey einem Piranha den Kopf abbeißt und in Richtung Kamera spuckt. Was folgt, ist eine Achterbahnfahrt des guten Geschmacks mit solch reizenden Highlights wie ballistischen Kotzkurfen; einem Fettsack, der das Wassereinlaufloch eines Pools schändet; einem kleinen Piranha, der sich in der Vagina einer Blondine versteckt, aber erst beim Sex zubeißt; dem armen Opfer, das den verbissenen Fisch nur dank Selbstverstümmelung wieder los wird; und einem weiteren Piranha, welches sich im Rektum des schon erwähnten Fettsacks festbeißt. Angerichtet wird der Fleischsalat mit schlechten Schauspielern, abgeschmeckt mit einem recht amüsanten Auftritt von David “The Hoff” Hasselhoff (inkl. BAYWATCH-Zeitlupenlauf, bei dem The Hoffs Men Tits wackeln wie einst Pamelas Oberweite) und für eine Kinoproduktion erschreckend schlechten Effekten. Zudem stellt sich die Frage, warum in solchen Filmen eigentlich immer die langweilige Spaßverderberin die Protagonistin sein muss und nie ihre dauergeile beste Freundin?
Alles in allem ist PIRANHA 3DD schon ein ganzes Stück schlechter als Alexandre Ajas Vorgänger, der allenfalls in Sachen Fleischbeschau erreicht wird. Besser als Genregroßtaten wie 2-HEADED SHARK ATTACK oder SAND SHARKS ist er aber immerhin.

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